Sprossenfenster sind attraktive Gestaltungsmittel. Geeignet für stilgerechte Ausstattung oder originalgetreue Renovierung von denkmalgeschützten Gebäuden verleihen sie dem Zuhause Gemütlichkeit und Behaglichkeit.
Wir unterscheiden
- glasteilende Sprossen
- aufgeklebte Sprossen
- innenliegende Sprossen
Profilsprosse
Die Sprossen sind im Luftzwischenraum untergebracht und haben keinen direkten Kontakt zu den Glasoberflächen. Die "Profil Sprossen" bestehen aus beschichtetem, profiliertem Aluminium und wird in verschiedenen Breiten und Farben produziert. Die Sprossenverbindung entspricht optisch einer echten, handwerklich gefertigten Holzsprosse und gewährleistet eine dauerhafte Verbindung des Sprossenkreuzes.
Filigransprosse
Eine reizvolle Variante zur "Profil Sprosse" sind die filigranen Einbausprossen. Die feinen, nur 8 mm x 10 mm dicken Sprossen setzen vor allem exklusiver Architektur mit eigenwilligen Fensterformen ein dekoratives Glanzlicht auf. In ihrer Wirkung kommen sie der echten Kunstverglasung nahe. Lieferbar sind verschiedene Typen in matt und goldglänzend. Auch in weiß pulverbeschichtet kann die Filigransprosse hergestellt werden. Wie bei der „Profil Sprosse“ liegen auch hier die Sprossen - vor Witterungseinflüssen geschützt - im Luftzwischenraum ohne Kontakt zu den Glasoberflächen. Dadurch lassen sich die Scheiben besonders leicht reinigen.
Wiener Sprosse
Dieses Sprossensystem vermittelt den optischen Eindruck eines konventionell gefertigten Echtsprossen-Isolierglas-Fensters. Der gesamte Flügelrahmen weist ein komplettes Isolierglas-Element auf, bei dem auf die Scheibenoberflächen die Sprossen vom Fensterbauer nachträglich fest aufgebracht sind. Die eingebauten Sprossenprofile im Design des umlaufenden Abstandhalters haben keinen direkten Kontakt zu den Glasoberflächen. Durch den Abstand von 3 mm zwischen Glas und Sprossenprofil entspricht das mechanische Verhalten dieser Isolierglas-Einheit einer großflächigen Verglasung.